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Österreichweit nur bei wenigen PatientInnen möglich: 56-jährige erhielt bereits 2500 Dialyse
Bereits seit Februar 1988 kommt die 56-jährige Frieda Schmaranzer wegen eines Nierenversagens regelmäßig zur Blutwäsche (Dialyse) ins LKH Bad Ischl.
In diesen 16 Jahren hat sie in Summe 2.500 Dialysen erhalten – eine Zahl, die österreichweit nur bei wenigen PatientInnen möglich ist.
Beinahe zeitgleich zur Eröffnung der neuen Dialysestation im LKH Bad Ischl am 15. September wurde Frieda Schmaranzer zum 2.500 Mal dialysiert. Obwohl sie dreimal wöchentlich vier Stunden an der Dialyse verbringt, trägt sie diese Strapazen mit Gelassenheit: „Während der Blutwäsche kann ich mich mit Tätigkeiten wie Fernsehen oder Lesen gut entspannen und mich mit anderen Patienten austauschen. Außerdem betrachte ich sie als Geschenk, das mir ein Weiterleben ermöglicht. Ich sehe sie nicht als Belastung und freue mich immer wieder auf das besonders gute Krankenhausessen“, erzählt die gebürtige Kärntnerin.
1994 versuchten ÄrztInnen, Frieda Schmaranzer eine Niere zu transplantieren. Zwei Monate später kam es aber leider zur Abstoßung, sodass die Dialyse wieder fortgesetzt werden musste. Nach gutem Zuspruch der Bad Ischler ÄrztInnen hat sich die aus Bad Goisern stammende Hausfrau nun ein zweites Mal auf die Warteliste setzen lassen und hofft auf eine baldige Spenderniere.
Eine Dialysepatientin als Künstlerin:
Mag. Hana Oulehla, Dialysepatientin am LKH Bad Ischl, schenkte dem Team der Dialysestation anlässlich der Eröffnung ein Aquarellbild mit der Außenansicht des Krankenhaus-Altbaus. Weitere Bilder der Künstlerin sind noch bis 14. November im Verwaltungstrakt/Parterre des LKH Bad Ischl zu bewundern.