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Neue Leitung der Kinderstation

 

Sie ist diplomierte Organistin, aktive Sportlerin zu Wasser und am Land und liebt klassische Musik, aber vor allem ist Dr. Jutta Sigmund eine hervorragende Kinderärztin. Die gebürtige Salzburgerin verstärkt seit  April 2005 das Team auf der Kinderstation des Landes-Krankenhauses Bad Ischl und hat seit Jänner 2008 die Leitung der Kinderstation übernommen. Sie arbeitet  mit Hochdruck an einem medizinischen Programm, das Risiko des plötzlichen Kindstods zu verringern.

Dr. Jutta Sigmund

Dr. Jutta Sigmund

Von der Geburt bis zur Matura ist Dr. Jutta Sigmund ihrer Heimatstadt Salzburg treu geblieben und auch die Liebe zur Musik liegt in der Mozartstadt nicht fern. Dass Sie aber neben ihrem Medizinstudium in Wien und Innsbruck als ordentliche Studentin am Salzburger Mozarteum auch noch das Konzertfach Orgel belegte, kann man ruhig als besonders bezeichnen.

Nach dem Abschluss beider Studien 1977 absolvierte die Salzburgerin noch die Ausbildung zur Fachärztin für Kinderheilkunde in Innsbruck und konnte am Kinderspital in Salzburg erste Erfahrungen sammeln. Die Liebe zu den Kindern führte Dr. Jutta Sigmund auch als Schulärztin ans Bundesgymnasium in Hallein und an mehrere Sonderschulen für schwerstbehinderte Schüler. Nebenbei übte Dr. Sigmund seit 1989 regelmäßige Vertretungstätigkeiten für Kinderärzte an verschiedenen kleinen Krankenhäusern wie Oberndorf, Zams, Kufstein, aber auch in Bad Ischl und Bludenz aus.

Das Team der Kinderstation: v.l.n.r.: Dr. Jutta Sigmund, Dr. Irene Fellinger, DGKS Monika Gschwandtner, Dr. Elisabeth Osman, DGKS Martha Kogler  

Das Team der Kinderstation: v.l.n.r.: Dr. Jutta Sigmund, Dr. Irene Fellinger, DGKS Monika Gschwandtner, Dr. Elisabeth Osman, DGKS Martha Kogler 

Für ihre Arbeit im Landes-Krankenhaus Bad Ischl, an dem sich die Kinderärztin schon sehr gut eingelebt hat, verfolgt Dr. Jutta Sigmund klare Ziele: „Ich habe Dinge, die sich in anderen Häusern bewährt haben, im Einvernehmen mit der Krankenhausleitung, Kollegen und  Schwestern auch in Bad Ischl eingeführt. Konkret betrifft das einen Vorsorgeplan zur Verminderung des Risikos des plötzlichen Kindstods (SIDS).“ Dr. Sigmund versucht mit verstärkter Aufklärungsarbeit Eltern für das Thema zu sensibilisieren und damit zur Senkung des SIDS-Risikos beizutragen.

Bei so viel Elan wird der Mutter einer erwachsenen Tochter bestimmt auch in Bad Ischl so schnell nicht langweilig und wenn doch, gibt es immer noch die Orgel. Denn neben ihrem Beruf übt sie noch den Organistendienst in der Evangelischen Kirche in Salzburg-Taxham aus und gibt dreimal jährlich Konzerte und beweist, wie gut Medizin und Musik miteinander harmonieren können.