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Brustambulanz: LKH Bad Ischl geht neue Wege in der Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen

 

Jährlich erkranken in Österreich 5.000 Frauen an Brustkrebs. Jede achte Frau ist im Laufe ihres Lebens von Brusterkrankungen betroffen. Doch je früher der Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Das Landes-Krankenhaus Bad Ischl hat nun eine Interdisziplinäre Brustambulanz ins Leben gerufen, in der SpezialistInnen aus verschiedenen Fachbereichen zusammenarbeiten. Das Ziel: Eine kompetente und umfassende Behandlung der Patientinnen. 


 
Ein „Klinischer Pfad“ für Diagnose und Therapie von Brusterkrankungen legt in den  Krankenhäusern der gespag eine neue Vorgangsweise fest. „Brusterkrankungen, insbesondere Brustkrebs, richtig erkennen und behandeln ist heute nur mehr in interdisziplinärer Zusammenarbeit denkbar“, weiß Prim. Dr. Wolfgang C. Baschata, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des LKH Bad Ischl. Deshalb sorgen ab jetzt   ChirurgInnen und GynäkologInnen gemeinsam mit einem Team von MitarbeiterInnen aus den Fachbereichen Radiologie, Onkologie, Pathologie, Psychologie und Physiotherapie für die rasche und kompetente Versorgung der Patientinnen.  

 „Ein besonderes Anliegen ist uns auch die enge Kooperation mit den niedergelassenen ÄrztInnen, bei denen häufig die ersten teilweise schwerwiegenden Verdachtsdiagnosen gestellt werden“, betont OA Dr. Tibor Geley von der Chirurgischen Abteilung am LKH Bad Ischl.  
 
Erste Anlaufstelle und Kernstück der neuen Behandlungskette ist die Interdisziplinäre Brustambulanz. Diese ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet (Tel.: 050 554/72-23330) Zusätzlich bietet das Landes-Krankenhaus Bad Ischl unter der Telefon-Nummer 050 554-72 eine 24-Stunden-Hotline für eine erste ärztliche Beratung in dringenden Fällen an.
 
Die Vorteile für die Patientinnen liegen auf der Hand: Individuelle Betreuung, rasche Abklärung von auffälligen Befunden und modernste Operationsverfahren bei Brustkrebs stellen die Schwerpunkte der interdisziplinären Behandlung von Brusterkrankungen dar. Regelmäßige Weiterbildung und Kooperation mit großen Brustzentren sorgen dafür, dass das Brustteam immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand ist.
 „Mit der neuen Behandlungskette und der interdisziplinären Brustambulanz haben wir die Diagnostik und Behandlung von Brusterkrankungen in vielerlei Hinsicht für die Patientinnen einfacher gemacht. Wir hoffen, dass sich noch mehr Frauen dazu durchringen können, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen“, schließt Prim. Dr. Wolfgang C. Baschata, „denn die Früherkennung einer Brusterkrankung kann oft entscheidend sein.“