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Diabetikerschulungen am LKH Bad Ischl |
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Mehr als 250.000 Betroffene stehen derzeit in Österreich wegen Diabetes in Behandlung. Bis zu 250.000 weitere dürften – ohne es zu wissen – erkrankt sein oder an einer Diabetes-Vorstufe leiden. Darüber hinaus erhalten laut internationalen Studien nur maximal 25 % der Patienten die richtige umfassende Therapie. In Bad Ischl hat nun das Diabetesteam einen neuen Weg gefunden, die Behandlung noch patientenorientierter zu gestalten. |
„Die Diabetesambulanz hat sich zum Ziel gesetzt, die Beratung und persönliche Betreuung der PatientInnen noch ein Stück zu verbessern“, so
OA Dr. Christian Auer, Facharzt am Landes-Krankenhaus Bad Ischl und Initiator dieses neuen Konzeptes. Das Diabetesteam bietet deshalb bereits seit Februar 2006 Diabetikerschulungen zu verschiedenen, für die PatientInnen relevanten Themen an. „Medikamentöse Diabetestherapie, Insulintherapie, Unterzucker, richtige Ernährung, Cholesterin, Bluthochdruck, Sport und Spätschäden werden in insgesamt zehn Schulungsblöcken umfassend behandelt. In den Schulungen werden jene Informationen anschaulich vermittelt, die die Betroffenen benötigen, um ihre Erkrankung besser managen zu können.“, erläutert OA Dr. Auer das Programm. Die einzelnen Schulungsblöcke werden jeweils rechtzeitig angekündigt und sind auch auf unserer Homepage abrufbar.
Die Diabetikerschulungen am Landes-Krankenhaus Bad Ischl finden das ganze Jahr über statt, es werden kontinuierlich Wiederholungen abgehalten, der Einstieg ist jederzeit möglich.
Das Diabetesteam bittet um Anmeldung und steht für Fragen von Montag bis Freitag von
Im Jahr 2000 wurde die Zahl der an Diabetes mellitus Typ 2 (Altersdiabetes) erkrankten Erwachsenen auf weltweit 151 Millionen Personen geschätzt. Bis zum Jahr 2010 befürchtet man eine Zunahme um 46 Prozent. Erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktsrisiko sind die Folgen von Diabetes – auch bei jenen Personen, bei denen nur eine Vorstufe der Erkrankung vorliegt beziehungsweise Diabetes noch nicht diagnostiziert wurde. „Eine frühzeitige Identifizierung gefährdeter Menschen sowie gegebenenfalls umfassende Beratung und Behandlung ist deshalb unbedingt notwendig. Auch in diesem Bereich wollen wir mit den Schulungen ansetzen“, erklärt OA Dr. Auer.
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