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LKH Bad Ischl baut in Herzmedizin auf moderne Koronar-Computertomografie
Eine neue, hochmoderne Untersuchungsmethode bietet das Landes-Krankenhaus Bad Ischl jetzt seinen HerzpatientInnen: Die Computertomografie der Koronararterien. Durch diese international wichtige kardiologische Diagnostik können Veränderungen wie Verkalkungen oder Verengungen der Herzkranzgefäße frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. Bislang gab es in der Abteilung für Innere Medizin nur die Möglichkeit einer aufwändigeren Herzkatheteruntersuchung. Das neue „Herz-CT“ bietet nun eine effiziente Alternative: „Besonders bei Patienten mit unklaren Brustschmerzen ist die Computertomografie sehr aufschlussreich“, erläutert Prim. Dr. Alfons Gegenhuber, Angiologe und Leiter der Abteilung für Innere Medizin. Auch in Fällen, bei denen Voruntersuchungen wie etwa ein Belastungs-EKG keinen Befund ergeben haben oder nicht durchführbar sind, ist die Diagnose mittels Koronar-CT von großer Bedeutung. Nach Voruntersuchungen und eventuell nötigen medikamentösen Vorbereitungen, dauert die komplette Untersuchung, die unter stationären Bedingungen stattfindet rund eine Viertelstunde; die Aufzeichnung der Koronararterien selbst dagegen nur wenige Sekunden. Sollten die Bilder des Computertomografen relevante Gefäßveränderungen zeigen, folgt im Anschluss eine Herzkatheteruntersuchung mit Dehnung der Herzkranzgefäße. „Dies ist jedoch nicht immer nötig und kann den Patienten durch das bildgebende Verfahren häufig erspart werden“, beruhigt Dr. Gegenhuber und fügt hinzu: „Wir sind sehr stolz, dass wir unseren Patienten und Patientinnen mit dieser modernen Untersuchungsmethode internationalen Standard in unserem Hause bieten können.“ Möglich macht die Neuerung die hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Radiologischen Institut am Landes-Krankenhaus Bad Ischl.

Koronar-CT-Aufnahme zur Früherkennung von Herzkranzgefäßerkrankungen