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Heidelore Markut – Eine große Persönlichkeit begibt sich in den wohlverdienten Ruhestand
Ende Februar hat sich Prim. Dr. Heidelore Markut in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Im Rahmen einer netten Feier wurde die Leiterin der MS-Station des Landes-Krankenhauses Bad Ischl offiziell verabschiedet.
Heidelore Markut, Jahrgang 1943, hat sich um die Gesundheitsversorgung der Menschen in Oberösterreich große Verdienste erworben. Nach ihrer Ausbildung zur Fachärztin, die sie größtenteils in Wien absolviert hat, begann Markut 1972 mit ihrer Tätigkeit an der Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg. Von 1992 bis 1997 leitete sie das Department für Neurologie mit Schwerpunkt MS, von 1998 bis Ende Juni 2004 war sie als Primaria am Landes-Krankenhaus Vöcklabruck tätig, wo sie die neurologische Abteilung aufbaute. Die Leitung der MS-Station am Landes-Krankenhaus Bad Ischl hatte Markut seit 1992 inne. 2004 wurde die Einrichtung in Bad Ischl durch die Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) als MS-Zentrum anerkannt. Erst im vergangenen Jahr ist die MS-Station in Bad Ischl auf positive Art in die Schlagzeilen gerückt. Bei einem vom gesamten MS-Team organisierten und gestalteten Aktionstag („NEIN zu Barrieren“) wurden MeinungsbildnerInnen und politisch Verantwortliche der Region für jene Probleme sensibilisiert, mit denen Menschen mit Behinderung im täglichen Leben konfrontiert werden. Eine Aktivität, die in und rund um Bad Ischl bereits zahlreiche Verbesserungen gebracht hat. Für ihren großen Einsatz und ihr großes Engagement erhielt Prim. Dr.in Heidelore Markut 2005 das „Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.
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