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Anästhesiologie und Intensivmedizin![]() Kontakt | Ambulanzen | Details | | Fachwissen | ![]() Notarztdienst
Am 2. August 1993 begann im inneren Salzkammergut der Das Österr. Rote Kreuz, Landesverband OÖ nahm unter der ärztlichen Leitung von HR Prim. Dr. Franz Thalhammer (Anästhesie und Intensivmedizin) und der Dienstführung von Andreas Reisenauer einen "Notarztwagen" (kurz NAW) am LKH Bad Ischl in Betrieb. Dieser war mit einem Notarzt und 2 Notfallsanitätern besetzt und fungierte als "verlängerter Arm" des Krankenhauses. So wurden akut erkrankte und schwer verletzte Personen im gesamten inneren Salzkammergut bereits am Ort des Geschehens nach notfallmedizinischen Richtlinien versorgt und mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus transportiert. Nach internen Umstrukturierungsmaßnahmen wurde der Notarztwagendienst (NAW-Dienst) im Oktober 1997 auf den sogenannten Notarzteinsatzfahrzeugdienst (kurz NEF-Dienst) umgestellt. Das Notarzteinsatzfahrzeug ist ein wendiger Allrad-PKW (VW-Sharan, VR6), welcher mit einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzt ist. Vorteile des NEF-Systems gegenüber dem NAW-System sind vor allem die Schnelligkeit, die Geländegängigkeit und die größere Flexibilität des Notarzteinsatzfahrzeuges. Dieses Vorgehen ist natürlich nur dann möglich, wenn der Zustand des Patienten nicht unbedingt die notärztliche Transportbegleitung erfordert.
Da die "Rot-Kreuz-Mannschaft" und auch das Notarztteam für die Anfahrt zum Notfallort einige Zeit brauchen ist es von größter Wichtigkeit und oft lebensrettend, dass sofort nach dem Notfallgeschehen rasche und richtige ERSTE HILFE geleistet wird. Ansonsten kommt auch das Rettungsteam mitunter zu spät, denn verlorene Zeit kann nicht mehr wettgemacht werden. Anfang April 2004 wurde das alte Notarzteinsatzfahrzeug gegen ein neues NEF ausgetauscht. Nach knapp 140.000 km und über 6500 Einsätzen wurde das alte Fahrzeug gegen einen neuen VW-Sharan mit Allradantrieb, höhergestelltem Fahrwerk (für schlechte Straßenverhältnisse), elektronischem Stabilitäts-Programm und Antriebs-Schlupf-Reglung in Betrieb genommen. Die medizinisch-technische Ausstattung hat sich in den letzten 7 Jahren bewährt und wird in gleichem Umfang weiter mitgeführt. Die Zusammenarbeit mit den Rot-Kreuz-Ortsstellen, den praktischen Ärzten, den Fachärzten sowie mit den anderen Einsatzorganisationen (Feuerwehr, Exekutive, Bergrettung/Alpingendarmerie, Wasserrettung) und nicht zuletzt mit dem gesamten Personal des Landeskrankenhauses Bad Ischl funktioniert bestens und reibungslos. |
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