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Neurologie


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Es werden neurologische Konsiliarbesuche an den übrigen Stationen des Hauses, sowie stationäre Untersuchungen wie Elektroencephalogramm (EEG), Elektromyogramm (EMG) und Elektroneurogramm (ENG) durchgeführt.

Auf der Bettenstation III werden Patienten mit Schmerzen an der Wirbelsäule, Morbus Parkinson, Facialisparese, Vertigo, Epilepsie, sowie Multiple Slerose stationär behandelt. Unterstützt wird die Behandlung durch eine gut ausgestattete Physiotherapie. Seit kurzem besteht auch die Möglichkeit einer Ergotherapie und einer logopädischen Behandlung.

Durch die Zusammenarbeit mit umliegenden Schwerpunktkrankenhäusern, vor allem mit der Neurochirurgie Salzburg und Linz, werden auch Patienten vor und nach neurochirurgischen Eingriffen – z.B. bei Bandscheibenvorfällen - mitbehandelt.

Weiters werden Patienten mit psychiatrischen Krankheiten stationär betreut, das sind Patienten mit Depressionen oder Manie, Schizophrenie, wahnkranke und suchtkranke Patienten, z.B. Alkoholismus. Bei psychiatrischen Patienten haben wir die Möglichkeit einer psychologischen Betreuung, sowie einer Überweisung in die Tagesklinik Vöcklabruck oder ins LKH Gmundnerberg.

1998 wurde die Neurologie organisatorisch in die Interne Abteilung eingegliedert. Dadurch konnte eine ständige fachärztliche Anwesenheit und somit eine weitere Verbesserung in der Patientenbetreuung erreicht werden.

Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen der Wirbelsäule

Bei Erkrankungen der Wirbelsäule stehen Röntgen und ein Computertomograph zur speziellen Diagnose zur Verfügung. Zur weiteren Untersuchung, wie z.B. das MRI, wird der Patient nach Salzburg überwiesen. Bei jedem Patienten wird individuell, je nach Befunden und Beschwerden eine kombinierte Therapie zusammengestellt:

  • Infusionstherapie und orale Medikamente zur Schmerzlinderung
  • Wärmebehandlung auf der Station: Meermuschelsandkissen oder Rotlichtlampe
  • Spezielle Lagerungen: Lumbagomatratze, Lagerungswürfel, Schulter-Nacken-Kissen
  • Physio-Therapie: Massagen, Strombehandlung, Einzel- oder Gruppengymnastik,
  • Unterwassergymnastik, Mobilisation, Zellenbäder sowie spezielle Behandlungen.

Es gibt immer wieder erstaunlich gute Erfolge bei der Rehabilitation von Patienten nach Schädel-Hirn-Trauma oder Hirnblutung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit interner oder chirurgischer Medizin und den Therapeuten klappt hervorragend. Durch die Erfahrung unseres Pflegeteams mit diesen Patienten konnten die Erfolge gesteigert werden, d.h. die Belagszeiten verkürzt, die Wiedereingliederung in die Gesellschaft wesentlich verbessert werden.