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Hämorrhoiden im Schlaf verlieren
Die chirurgische Abteilung des Landeskrankenhauses Bad Ischl unter der Leitung von Prim. Dr. Wolfgang Mayerhoffer bietet eine ganz neue schmerzfreie Operationsmethode bei Hämorrhoiden an.
Mittels eines speziellen Ultraschallrektoskops kann der Patient in einer 20minütigen Kurz-Operation von seinem Leiden befreit werden, ist sofort schmerz- und vor allem beschwerdefrei und kann am nächsten Tag wieder seine gewohnte Arbeit aufnehmen.
Die neue Technologie in der operativen Hämorrhoiden-Therapie wurde von einer kleinen innovativen österreichischen Firma entwickelt und vor rund einem Jahr erstmals im Krankenhaus Bludenz eingesetzt. Seit rund einer Woche befindet sich ein derartiges Gerät auch im Landeskrankenhaus Bad Ischl.
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„Es handelt sich dabei um ein Rektoskop, mit dem man mittels Ultraschall die Hämorrhoiden gezielt unterbinden kann. Das Gerät hat die Form einer Röhre, an deren Spitze sich ein kleiner Ultraschallkopf befindet, mit dessen Hilfe die Arterien punktgenau zu identifizieren sind. Der Operateur hört dabei Zischlaute, sobald er die Arterie gefunden hat.“
Eingriffe am After sind für die Patienten stets unangenehm. Aus diesem Grund wird die Operation auch in sog. „Rauschnarkose“ durchgeführt. Der Patient verschläft sozusagen den Eingriff. Die Hämorrhoiden werden wie im „Schlaf“ entfernt. Nach dem Aufwachen verspürt der Patient keinerlei Schmerzen, da die Operation im schmerzlosen Teil des Mastdarms durchgeführt wird. |
Eingriffe am After sind für die Patienten stets unangenehm. Aus diesem Grund wird die Operation auch in sog. „Rauschnarkose“ durchgeführt. Der Patient verschläft sozusagen den Eingriff. Die Hämorrhoiden werden wie im „Schlaf“ entfernt. Nach dem Aufwachen verspürt der Patient keinerlei Schmerzen, da die Operation im schmerzlosen Teil des Mastdarms durchgeführt wird.
„Grundsätzlich eignet sich jeder Patient für diese neue Technik, da dabei weder eine Vollnarkose notwendig ist, noch große Gewebeschädigungen auftreten“ erklärt der Chirurg.
Die bisherige Operationstechnik war eine sehr schmerzhafte, da die Hämorrhoiden als Ganzes ausgeschnitten wurden. Die große Wundfläche erforderte über Tage eine massive Schmerztherapie. Als Nachwirkung litten viele Patienten durch die Vernarbungen an einem Fremdkörpergefühl im After. Dies entfällt mit der neuen Technik zur Gänze.
Das neue Gerät wird seit Oktober 2000 erfolgreich im Landeskrankenhaus Bad Ischl eingesetzt. Zur Abklärung von Hämorrhoiden finden vormittags ambulante Rektoskopien statt. Vorerst sind zwei Operationen täglich mit dem neuen Gerät vorgesehen.