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Neu im Ischler Spital: Ästhetische Nahttechnik bei Krampfadern

Zu einem völlig neuen Konzept hat sich die Chirurgie des Landeskrankenhauses Bad Ischl entschlossen: Im Bereich der Krampfadernbehandlung sollen ästhetische Komponenten in Zukunft einen größeren Stellenwert erhalten. Prim. Dr. Wolfgang Mayerhoffer, Leiter der Chirurgie und ärztlicher Direktor am LKH Bad Ischl beschreibt das Projekt: „Wir möchten mit der Chirurgie Top-Leistungen anbieten. Im Vorjahr haben wir uns mit der neuen Hämorrhoiden-Technik den schmerzfreien Operationsmethoden verschrieben, nun gehen wir noch einen Schritt weiter in Richtung „schöner“ Narbentechniken. Durch spezielle Fortbildungen unserer Operateure werden wir versuchen, ästhetisch beste Ergebnisse bei Operationsnarben zu erzielen. Als erstes Handlungsfeld haben wir die Varizenchirurgie, also die Krampfadern-Operationen erkoren und möchten unseren Patientinnen und Patienten als besonderes Service des Hauses makellos schöne Beine bieten.“

Im Ischler Spital ist der aus Schwaben in Deutschland stammende Klaus-Dieter Erkert für die Krampfadern-Behandlung als Experte aktiv. An Operationsmethoden werden Stripping, endoskopische Perforansligatur, Veröden und in Einzelfällen Shavin geboten. Von einer Arthrose betroffen sein können nahezu alle Gelenke von Schulter, Ellbogen, Hüfte, Finger, Knie, bis zu den Zehen sowie das Sprunggelenk und die Lendenwirbelsäule.

 Dr. Erkert bei der Krampfadernbehandlung

Nur mehr millimeterkleine Stiche

Erkert: „Wir operieren künftig statt durch 1-cm-Schnitte mit besonders kleinen und wenigen Millimeter-Stichen. Diese können dann mit einem Klammerpflaster verklebt werden, sodass keine Nähte notwendig sind.“

Die Krampfadern-Operationen werden im Ischler Spital in der Regel stationär mit ein bis zwei Übernachtungen durchgeführt. Die schonendere Gangart des Hauses zeigt sich auch in der Strategie, dass nur ein Bein und nicht mehr beide gleichzeitig behandelt werden.

Mayerhoffer: „Dies erleichtert den PatientInnen die Erholungsphase wesentlich und die Patienten können sich nach ein bis zwei Tagen bereits wieder ganz normal bewegen.“