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Immer mehr Menschen leiden unter dem sogenannten "Metabolischen Syndrom"
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Die Fettleibigkeit (Adipositas) steigt in Österreich frappant. Die Adipositas zählt zu den gefährlichen vier Haupt-Risikofaktoren für die Entwicklung des sogenannten "Metabolischen Syndroms", das Herzinfarkt verursacht.
Prim. Prim. Doz. Dr. Alfons Gegenhuber, Leiter der Internen Abteilung des Landeskrankenhauses Bad Ischl, warnt vor einer Unterschätzung der Gefahren: "Wir diagnostizieren bei immer mehr Patienten diese gefährliche Erkrankung, die von den Betroffenen meist nicht ernst genug genommen wird". |
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Das "metabolische Syndrom" kennzeichnen folgende Risikofaktoren:
- Abdominelle Adipositas: Der Bodymass-Index liegt über 30 und die Fettverteilung im Körper konzentriert sich primär auf die Bauchgegend.
- Bluthochdruck: Hierbei reicht bereits eine mäßige Erhöhung des ersten Wertes über 130 und des zweiten Wertes über 85 mm Hg.
- Blutfette: Triglyceride über 150 mg/dL und HDL-Cholesterin bei Männern unter 40 mg/dL und bei Frauen unter 50 mg/dL
- Blutzucker: Der Nüchternwert über 110 mg/dL, der Blutzucker nach dem Essen über 140 mg/dL.
- Bauchumfang: Bei Männern über 102 cm, bei Frauen über 88 cm.
Gegenhuber: "Sind nur drei dieser fünf Risikofaktoren gegeben, liegt bereits ein "metabolisches Syndrom" vor. Die Patienten haben dann eine Neigung zu koronaren Herzerkrankungen mit drohendem Herzinfarkt, zu Arteriosklerose, zu Diabetes Typ II und zur Entwicklung einer gefährlichen Leberentzündung."
Bei der Entwicklung des "metabolischen Syndroms" spielen genetische Faktoren eine gewisse Rolle. Hauptursachen sind jedoch Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen. "Gute Futterverwerter", die auch noch bestimmte, die Erkrankung fördernde Medikamente regelmäßig einnehmen, sind besonders gefährdet. Mit dem Alter steigt das Risiko ebenso, besonders ab dem 50. Lebensjahr.
"Die beste Prophylaxe ist eine sanfte Umstellung des Lebensstils," empfiehlt Prim. Gegenhuber, "regelmäßig Ausdauersport wie Laufen betreiben, weniger Kalorien zu sich nehmen, auf gesunde Ernährung achten und regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zum Arzt gehen - das sind die Schlüssel zur Gesundheitsförderung."