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Tipps für Eltern bei Pseudo Krupp
Pseudo Krupp ist eine häufige Erkrankung bei Kleinkindern im Alter von einem halben bis zu fünf Jahren. Das LKH Ischl hilft mit Inhalationen, die rasch wirken.
Der durch Viren ausgelöste Pseudo Krupp ist eine akute Kehlkopfentzündung. Durch die starke Schwellung beginnen die Kleinkinder krampfartig zu husten. Die Hustenattacken treten meist in den späten Abendstunden oder nachts auf. Typisch ist auch, dass Pseudo Krupp ganz unerwartet auftritt. Das Kind ist tagsüber noch völlig gesund und am Abend zeigen sich dann bellende Hustenanfälle, die mit ziehender Einatmung und Heiserkeit verbunden sind.
Der durch Viren ausgelöste Pseudo Krupp ist eine akute Kehlkopfentzündung. Durch die starke Schwellung beginnen die Kleinkinder krampfartig zu husten. Die Hustenattacken treten meist in den späten Abendstunden oder nachts auf. Typisch ist auch, dass Pseudo Krupp ganz unerwartet auftritt. Das Kind ist tagsüber noch völlig gesund und am Abend zeigen sich dann bellende Hustenanfälle, die mit ziehender Einatmung und Heiserkeit verbunden sind.
Dr. Irene Fellinger leitet die Kinderstation am Ischler Spital und empfiehlt Eltern, im Akutfall bereits bei den ersten Anzeichen falls vorhanden ein Cortisonzäpfchen zu verabreichen, das spätestens nach 30 Minuten zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome führt. "Die Eltern haben immer große Angst, dass das Kind ersticken könnte. Das ist aber so gut wie nie der Fall. Der Pseudo Krupp bleibt in der Regel in der Stärke wie er beginnt, vor einer Verschlechterung des Zustandes braucht man sich daher nicht zu fürchten," will die Kinderärztin beruhigen.
"Am besten ist es, das Kind sofort an die frische, kühle Luft zu bringen, kühlende Getränke zu verabreichen und die Raumluft ausgiebig mit feuchten Tüchern anzufeuchten."
Auch entzündungshemmender Säfte sowie spezielle Nasentropfen, die in den Rachen rinnen sollen und daher dem Kind wenn möglich in liegender Position zu verabreichen sind, können die Beschwerden lindern.
Im Spital erhält das Kind zuerst ein Cortisonzäpfchen und dann abschwellende Inhalationen, die rasch Hilfe bringen. Da sich die Erkrankung meist beim nächsten Virusinfekt wieder einstellt, sollten Eltern Vorsorge betreiben und Cortisonzäpfchen für den Fall der Fälle parat haben.