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Verstopfte Nase - Allergien sind nur selten der Auslöser
Ständig verstopfte Nase, zeitweiser oder gänzlicher Riechverlust, Schmerzen im Gesichts- und Stirnbereich – wer kennt das nicht – Symptome der chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündung mit Polypenbildung. „Betroffen sind vor allem junge Patienten,“ erklärt der neue HNO-Facharzt am LKH Bad Ischl, Dr. Hannes Fischer, „Die größte Häufigkeit, daran zu erkranken, liegt zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr. Rechtzeitig zum Arzt ist die Devise, statt selbst „herumdoktern“ und damit die Krankheit verschleppen.“
In mehr als der Hälfte der Fälle liegt nämlich ein mechanisches Belüftungshindernis der Nase dem Leiden zugrunde. Zu eng angelegte Ausführungsgänge der Nasennebenhöhlen und eine verkrümmte Nasenscheidewand können Auslöser sein. Nur in seltenen Fällen spielen Allergien wie z.B. gegen Gräser oder Hausstaubmilben eine Rolle.
„Wenn eine medikamentöse Therapie nicht ausreichend Linderung bringt, ist eine Nebenhöhlen-OP die beste Lösung“, empfiehlt Dr. Fischer. „In Vollnarkose werden die Ausführungsgänge zu den Nasennebenhöhlen vergrößert und Polypen herausgelöst.“
Die Operation ist rasch durchgeführt, aber von der Anatomie her ein heikler Eingriff, der nur von einem erfahrenen und bestens geschulten Facharzt vorgenommen werden darf, denn die Nasennebenhöhlen befinden sich direkt neben den Augenhöhlen, dem Riechorgan und dem Gehirn.
Nach der Operation verbleibt der Patient noch zwei bis drei Tage im Spital zur Kontrolle. Sichtbare Narben bleiben keine, da innerhalb der Nase operiert wird. In der Regel heilt eine einzige Operation lebenslang von chronischer Nasennebenhöhlenentzündung, nur in seltenen Fällen wachsen einzelne Polypen wieder nach.
Dr. Fischer ist seit Anfang April 2003 im Krankenhaus Bad Ischl tätig, er erwarb seine Fachkenntnisse an der Innsbrucker Universitätsklinik für HNO, medizinisch spezialisiert ist er auf eine breite Palette von Operationen, wie eben im Bereich der Nasennebenhöhlen und Nasenscheidewand. Ebenso ein Schwerpunktthema ist die ästhetische Chirurgie - bei abstehenden Ohren, „unschönen“ Nasen, übermäßigem Schnarchen und störenden Narben kann direkt vor Ort im LKH Bad Ischl durch die zwei HNO-Spezialisten Dr. Anton Buchacher und Dr. Hannes Fischer kompetente Abhilfe geschaffen werden.
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| Foto1: Nasennebenhöhlen-CT mit Verschattung der Siebbeinzellen |
Foto 2: Bild einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung im Siebbein |